10 Minuten Selbstfürsorge am Morgen als Mama mit Baby
Ein ehrlicher Morgen
Es gibt diese Morgen, da ist dein Baby wach, bevor dein Kopf überhaupt realisiert hat, dass ein neuer Tag begonnen hat.
Die Nacht war vielleicht kurz und irgendwo zwischen Stillen, Wickeln und Augenreiben merkst du: Ich brauche ganz dringend eine tägliche Routine für mich MIT Baby die mir einfach gut tut
Und genau hier möchte ich dich abholen.
Nicht mit einer 60-Minuten-Morgenroutine.
Nicht mit „steh früher auf“.
Sondern mit 10 Minuten echter Selbstfürsorge, die du mit deinem Baby gemeinsam leben kannst.
Ohne Druck.
Ohne Perfektionsanspruch.
Mit ganz viel Gefühl.
cSelbstfürsorge im Mama-Alltag darf leise, weich und unaufgeregt sein.
Dein Nervensystem braucht morgens kein Programm – es braucht Sicherheit, Wärme und bewusste Übergänge.
Diese 10 Minuten sind kein weiterer Punkt auf deiner To-do-Liste.
Sie sind ein inneres „Ich bin auch noch da.“
Die 10-Minuten-Morgenroutine – Schritt für Schritt
Du kannst diese Rituale in genau dieser Reihenfolge machen
oder dir jeden Morgen intuitiv 1–2 Elemente herauspicken.
Es gibt kein richtig oder falsch 🤍
1. 5 Minuten Mini Morning Yoga Flow im Bett – gemeinsam, aber ohne Druck
Nutzen: Sanftes Ankommen im Körpe, Verbindung statt Funktionieren.
So mache ich es:
Ich bleibe morgens erst einmal im Bett liegen, mein Kind neben mir.
Je nachdem, wie alt dein Baby ist, schaut es dir zu, macht ein bisschen mit oder wuselt schon durch den Raum, während es dich bei deiner Routine beobachtet.
Mini-Flow Abfolge
- Rückenlage & Beine aktivieren
- Ein Knie zur Brust ziehen, anderes Bein gestreckt
- Seitenwechsel
- Beide Knie zur Brust ziehen
- Knie greifen & kleine Kreise
→ massiert den unteren Rücken - Happy-Baby-Position
- Hände an die Außenseiten der Füße
- Knie rechts und links ranziehen
- sanft von rechts nach links schwingen
(Kinder machen das intuitiv oft mit daher heißt die Position auch so) - Ins Sitzen kommen & rotieren
- Aufsetzen
- Oberkörper nach rechts rotieren, Blick nach hinten
- zurück zur Mitte
- nach links rotieren
- Seitdehnung im Sitz
- Arm über den Kopf heben
- zur Seite beugen
- Seitenwechsel
- Vorbeuge & Loslassen
- Arme nach oben führen
- Oberkörper nach vorne sinken lassen
- Stirn Richtung Matratze
- Vierfüßler & Wirbelsäule aktivieren
- 3 Runden Katze-Kuh
- danach intuitive Körperwellen machen
- Schneidersitz & Abschluss
- Hüften mit 3 Atemzügen kreisen
- Hände vor dem Herzen
- Kopf senken & innerlich Danke sagen
Dein Baby darf zappeln, lachen, neben dir liegen oder auf dir sein.
Das ist Bindung in Bewegung.
Frage an dich:
Wie würde sich dein Morgen anfühlen, wenn du nicht aufspringst und dein Programm durchziehst – sondern sanft in den neuen Tag hineingleitest?
2. Drei tiefe Atemzüge mit einem großen Seufzer
Nutzen:
Sofortige Entlastung für dein Nervensystem.
WTF-Fakt:
Ein bewusster Seufzer aktiviert den Parasympathikus stärker als „normales“ Atmen.
So simpel – und so kraftvoll:
Tief durch die Nase einatmen, Schultern hochziehen.
Dann die Luft hörbar durch den Mund entweichen lassen
und die Schultern einfach fallen lassen.
Drei Mal.
Mit Geräusch.
Mit einem ehrlichen Seufzer.
3. Waschen & bewusstes Eincremen – Gesicht, Hals, Dekolleté & Nacken
Nutzen:
Du berührst dich selbst bewusst, liebevoll statt funktional.
So mache ich es:
Kaltes Wasser ins Gesicht, sanft abtrocknen.
Eine kleine Menge Tallow Balm* zwischen den Händen verreiben.
- verteilen im Gesicht
- kleine Kreise an den Schläfen
- sanft über den Nacken
- ausstreichen bis aufs Dekolleté
Zum Abschluss ein paar Spritzer Mineral Face Spritz* oder Rosenwasser*.
Augen schließen. Duft einatmen.
👉 Meine Pflege-Empfehlung:
Ich nutze hier sehr gerne die Pflege von EAT Skin Care* – Spare 10% mit HOLISTISCHMAMA10
100 % rein, ohne Zusatzstoffe, unbedenklich auch für Babyhaut.
➡️ Ich liebe den Tallow Balm von EAT Skin Care* für die Gesichtspflege.
4. Trockenbürsten mit der Klosterbürste + Einölen
Nutzen:
Aktiviert den Lymphfluss, bringt dich ins Spüren.
So mache ich es:
Trockenbürsten von den Füßen Richtung Herz.
Ruhig. Gleichmäßig. Ohne Druck.
Danach ein duftendes Körperöl auftragen
und den Duft ganz bewusst inhalieren.
Dieser Duft begleitet dich durch den Tag.
👉 Meine Empfehlung:
Ich empfehle hochwertige Holzbürsten mit Kupferdraht*,
da Kupfer zusätzlich energetisierend wirkt und den Energiefluss im Körper unterstützt.
➡️ Meine empfohlene Klosterbürste* findest du hier.
➡️ Als Körperöl liebe ich besonders die naturreinen Öle von AllgäuQuelle* –
sanft, hochwertig und tief entspannend.
Frage an dich:
Wann hast du deinen Körper zuletzt für all das gewürdigt,
was er täglich für dich leistet –
statt ihn zu bewerten?
5. Warme Zitrone am Morgen
Ein Glas warmes Wasser mit frischer Zitrone.
Nicht eiskalt. Nicht kompliziert.
Ein leises Signal an deinen Körper:
Ich werde heute genährt.
6. Gemeinsam eine Affirmations- oder Orakelkarte ziehen
Zieh eine Karte.
Lies sie laut vor.
Sprich über die Botschaft – auch wenn dein Baby noch nicht antwortet.
Deine Stimme, deine Präsenz, deine Worte
prägen Verbindung und Atmosphäre.
➡️ Mein liebstes Affirmationskartenset* welches ich selbst für frisch gebackene Mamas gestaltet habe kannst du hier finden. Ideal zum ausdrucken, verschenken oder als Handy Hintergrund.
Mini-Q&A
Was, wenn mein Baby keine Ruhe gibt?
Dann ist dein Baby Teil der Routine. Genau darum geht es.
Muss ich alles machen?
Nein. Genau so viel wie dir gut tut.
Bringt das wirklich etwas?
Ja – weil es dich reguliert, nicht optimiert.
Fazit – Selbstfürsorge darf weich sein
Diese 10 Minuten sind kein Ziel.
Sie sind ein Raum, den du dir schenkst.
Du darfst morgens erst bei dir ankommen,
bevor du für alle anderen da bist.
Und dein Baby profitiert davon mehr
als von jeder perfekten Routine.
Genieß es einfach und wenn dein Baby größer ist ist es EURE Routine
Diese sanfte Morgenroutine darf mehr sein als ein Moment.
Wenn du dieses Gefühl von Ruhe und Klarheit auch in deinen Alltag und dein Zuhause mitnehmen möchtest, begleitet dich mein Starter Guide für Low-Tox Living dabei – alltagstauglich, ohne Druck und Schritt für Schritt.
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