DIY Low Tox Sonnencreme Rezept: So schützt du dich & dein Kind ohne Chemie
Kennst du dieses Gefühl, wenn du eine Sonnencreme aufträgst und dich fragst, was da eigentlich alles auf deiner Haut landet?
Gerade als Mama wurde mir das nach der Geburt meiner ersten Tochter immer wichtiger.
Denn Sonnenpflege gehört zu diesen Dingen, die wir gerade an heißen Tagen oder im Urlaub oft täglich und großzügig verwenden – bei uns selbst, aber besonders auch bei unseren Kindern. Gleichzeitig enthalten viele konventionelle Produkte Inhaltsstoffe, die ich persönlich kritisch hinterfrage.
Ich wollte deshalb eine Alternative, die schlicht, nährend und möglichst naturbelassen ist.
Eine Sonnenpflege mit wenigen, verständlichen Zutaten, die auch meine Tochter bedenkenlos nutzen kann.
Eine, bei der ich weiß, was drin ist.
Und beim Tüfteln und Zusammenrühren des für uns besten Rezepts habe ich sogar eine Sonnencreme gefunden, die ich wirklich bedenkenlos kaufen kann – falls es mal schnell gehen muss oder einfach als Backup im Alltag.
➡️ Genau diese mineralische Sonnencreme* nutze ich selbst als unkomplizierte Alternative. Spare mit dem Code HOLISTISCHMAMA10*
Und genau aus dieser Geschichte ist dieses einfache Rezept für eine Low-Tox mineralische Sonnencreme entstanden, die wir als Familie gern nutzen.
Sie basiert auf traditionell nährenden Fetten, antioxidativ reichen Pflanzenölen und Nicht-Nano Zinkoxid als mineralischem UV-Filter.
Warum mineralische Sonnencreme statt chemischer UV-Filter?
Was ich an mineralischem Sonnenschutz liebe:
Er arbeitet nicht, indem er UV-Strahlung chemisch in der Haut umwandelt, sondern bildet eine schützende physische Barriere auf der Hautoberfläche.
Gerade sensible Haut profitiert davon oft enorm.
Für mich fühlt sich das nach einem viel intuitiveren, ursprünglicheren Ansatz an.
Mein Rezept für selbstgemachte mineralische Sonnencreme
Zutaten
45 g Rindertalg* (grass-fed, wenn möglich)
15 ml Jojobaöl*
15 g Nicht-Nano Zinkoxid*
5 ml Himbeersamenöl*
5 ml Vitamin-E-Öl*
Optional: 1–2 Tropfen milde ätherische Öle (bei Babys würde ich darauf verzichten)
➡️ Gerade beim Zinkoxid* achte ich IMMER auf hochwertige Nicht-Nano Qualität – mein Favorit ist dieses hier
Anleitung
1. Fettbasis sanft schmelzen
Rindertalg zusammen mit Jojobaöl im Wasserbad sanft schmelzen.
Nicht stark erhitzen – nur so weit, bis alles flüssig ist.
2. Wertvolle Öle ergänzen
Himbeersamenöl und Vitamin E einrühren, sobald die Masse nur noch warm ist.
3. Zinkoxid einarbeiten
Jetzt vorsichtig das Nicht-Nano Zinkoxid einrühren.
Tipp: Das Pulver langsam einarbeiten und möglichst nicht einatmen.
Wichtig ist, gründlich zu rühren, damit sich das Zink gleichmäßig verteilt.
➡️ Hier lohnt sich wirklich gute Qualität – ich verwende immer dieses Nicht-Nano Zinkoxid*, weil es besonders rein ist
4. Abfüllen
In einen sauberen Glas-Tiegel füllen und auskühlen lassen.
Beim Erkalten bekommt die Creme eine balm-artige Konsistenz.
Warum ich diese Zutaten so mag
Rindertalg – traditionelles Hautfett mit erstaunlicher Ähnlichkeit zur Haut
Ja, Talg klingt für viele erst ungewohnt.
Aber tatsächlich ähnelt seine Fettsäure-Struktur unserer menschlichen Haut erstaunlich stark.
Er wirkt oft:
- barrierestärkend
- pflegend
- feuchtigkeitsbewahrend
- reizberuhigend
Gerade trockene oder empfindliche Haut liebt das oft.
👉 Wenn du hochwertigen Talg suchst, achte unbedingt auf gute Herkunft – ich nutze diesen Rindertalg* hier
Jojobaöl – Balance ohne zu beschweren
Jojoba hilft, die Rezeptur geschmeidiger und streichbarer zu machen und fühlt sich angenehm leicht an.
👉 Mein go-to Jojobaöl* findest du hier – das ist besonders hochwertig und lange haltbar
Himbeersamenöl – antioxidative Pflanzenkraft
Ein kleines Schatzöl.
Reich an Antioxidantien und wunderbar pflegend.
Nein — ich würde mich nie allein auf Pflanzenöle als Sonnenschutz verlassen.
Aber als pflegender Bestandteil in einer mineralischen Rezeptur liebe ich es.
Vitamin E – Schutz für Haut und Rezeptur
Vitamin E unterstützt nicht nur die Haut, sondern kann helfen, die Oxidation empfindlicher Öle zu verlangsamen und damit die Haltbarkeit etwas zu verlängern.
➡️ Ich verwende dieses Vitamin E Öl* – gerade für DIY Produkte macht das wirklich einen Unterschied
Warum Nicht-Nano Zinkoxid so spannend ist
Das Herzstück dieses Rezepts.
- Mineralischer Breitbandschutz
Nicht-Nano Zinkoxid kann UVA- und UVB-Strahlen reflektieren und streuen. - Physische Schutzbarriere
Es liegt auf der Haut auf, statt tief einzuziehen. - Beruhigende Eigenschaften
Zinkoxid kennt man nicht ohne Grund auch aus Windelcremes. - Sicherheitsaspekt
Nicht-Nano bedeutet: Partikel größer als 100 Nanometer. - Umweltperspektive
Viele bevorzugen mineralische Filter auch aus ökologischen Gründen.
Worauf du beim Zinkoxid achten solltest
Achte auf:
✔ ausdrücklich Nicht-Nano
✔ kosmetische oder pharmazeutische Qualität
✔ möglichst reine Qualität ohne unnötige Zusätze
➡️ Genau deshalb empfehle ich dir dieses Nicht-Nano Zinkoxid* – darauf kannst du dich wirklich verlassen
Gibt es Nachteile?
Ich möchte ehrlich sein — ja, ein paar Dinge gibt es.
Weißel-Effekt
Mineralische Sonnencremes können einen leichten weißen Film hinterlassen.
Mich stört das wenig.
Reichhaltige Konsistenz
DIY Sonnencremes fühlen sich oft gehaltvoller an als gekaufte Lotionen.
Ich mag das.
Kein exakt getesteter SPF
Und das ist wichtig:
Selbstgemachte Sonnencremes haben keinen standardisiert getesteten Lichtschutzfaktor.
➡️ Deshalb habe ich immer zusätzlich eine gute mineralische Sonnencreme als Backup* da – meine findest du hier
Sonnenbrand natürlich vorbeugen – mehr als nur Sonnencreme
So wichtig äußerer Schutz ist: Sonnenverträglichkeit beginnt nicht erst bei dem, was wir auf die Haut geben.
Auch Gewohnheiten und Lebensstil spielen eine Rolle.
Haut langsam an Sonne gewöhnen
Sanfte Anpassung ja — Sonnenbrand nein.
Schutzkleidung und Schatten nutzen
Gerade mit Kindern ist das für mich die Basis.
Intensive Mittagssonne meiden
Ich plane Outdoor-Zeit lieber morgens oder später am Nachmittag.
Nährstoffreich essen & Samenöle meiden
Eine antioxidativ reiche Ernährung kann spannend für die Haut sein.
Wir vermeiden stark verarbeitete Samenöle bewusst.
Vitamin-D-Status im Blick behalten
Kein Ersatz für Sonnenschutz, aber Teil eines größeren Fundaments.
Mein Ansatz
Für uns ist Sonnenschutz nie nur ein Produkt.
Sondern ein Zusammenspiel aus:
- mineralischer Sonnencreme
- Schutzkleidung
- Schatten
- bewusster Sonnenzeit
- nährstoffreicher Ernährung
Eher Kooperation mit der Sonne als Kampf gegen sie.
Haltbarkeit
Etwa 3–6 Monate bei sauberer Herstellung.
Einfluss haben:
- Frische der Zutaten
- Lagerung
- Hygiene
- Temperatur
👉 Ich bestelle meine Zutaten regelmäßig in kleinen Mengen nach – so bleibt alles frisch und wirksam
Meine persönliche Empfehlung
Wenn du dieses Rezept ausprobierst, starte mit einer kleinen Menge.
Beobachte, wie sich die Textur für euch anfühlt.
Du kannst feinjustieren:
- Mehr Jojobaöl → weicher
- Mehr Talg → fester
- Weniger Zink → leichter
- Mehr Zink → stärkerer Schutz, aber weißlicher
➡️ Wenn du dir unsicher bist, starte einfach mit hochwertigen Basics – besonders beim Zinkoxid* ist auf Qualität zu achten (mein Favorit ist hier verlinkt)
Und ganz ehrlich:
➡️ Hab IMMER eine gute fertige Sonnencreme im Haus – das nimmt im Alltag so viel Druck raus – meine empholene low-tox mineralische Sonnencreme*
Mini Q&A
Ist Talg nicht komedogen, verstopft es meine Poren?
Nein. Viele vertragen ihn erstaunlich gut, weil Talg hautähnlich ist. Egal welchen Hauttyp du also hast, Talg ist oftmals sehr wohltuend.
Kann ich Bienenwachs ergänzen?
Ja, für eine festere Konsistenz.
Ätherische Öle bei Babys?
Eher nein.
Hinweise & Haftungsausschluss
Teste neue Zutaten immer einzeln.
Arbeite hygienisch.
Selbstgemachte Sonnencremes sind nicht standardisiert auf SPF geprüft.
Nutze zusätzlich Schutzkleidung und vermeide intensive Sonne.
Und jetzt bin ich neugierig:
Würdest du Sonnencreme selbst machen…
oder klingt das für dich noch ein bisschen wild? ✨



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